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Guy
Postiaux ist Autor folgender Bücher:
- "Kinésithérapie
respiratoire et auscultation
pulmonaire", erschienen bei Deboeck-Université
in Brüssel und bei Editions Universitaires
in Paris (Dez. 1990-vergriffen).
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- Mitautor von:
"Dysphagie, Evaluation et Rééducation
des Troubles de la Déglutition",
erschienen bei Deboeck-Université in Brüssel.
Ausgabe 2002 mit CD-ROM.
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Welche
Ziele verfolgt dieses Buch?
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"Das
Buch hat eine doppelte Funktion, die einer Abhandlung und die eines
praktischen Handbuches. Wie können diese beiden Konzepte in einem
einzigen Werk vereinbart werden?
Gegenstand
der Abhandlung ist es, den Stand der Forschung mit Techniken der Physiotherapeutischen
Atemtherapie in Beziehung zu setzen sowie diese mit wissenschaftlichen
Argumenten zu untermauern und damit ihre Indikationen, Kontraindikationen,
potenziellen und erwiesenen Wirkungen zu rechtfertigen. Es handelt sich um eine
Art Katalog, und jeder Katalog setzt eine Klassifizierung voraus. Die übliche nosologische
Klassifizierung der Techniken der Physiotherapeutischen
Atemtherapie erscheint uns unbefriedigend. Sie weist strukturelle pädagogische
Mängel auf und missachtet meist die spezifische Semiologie und
Physiologie, welche dem Praktiker bei seiner Arbeit als Leitlinien dienen müssen.
Mit
der Realisation des Handbuches, das für die Praxis gedacht ist,
konnten wir eine alternative Klassifizierung der Techniken der Physiotherapeutischen
Atemtherapie vorstellen. Diese Klassifizierung bildet das Rückgrat des
vorliegenden Werkes, dessen Titel zugleich Schlüssel seines grundlegenden
Themas ist: Es handelt sich um die Beschreibung von Techniken der Physiotherapeutischen
Atemtherapie, die nur unter Führung durch die Auskultation
durchführbar sind.
Das
bedeutet, dass die klinische Beobachtung als solche unvollständig ist, wenn
sich die therapeutischen Überlegungen nicht auf die ventilatorische
Mechanik stützen. Letzten Endes war es die Verbindung der stethoskopischen
Untersuchung mit der ventilatorischen Mechanik, die
es ermöglichte, ausgehend von einem "Etagenkonzept" der bronchopulmonalen
Obstruktion zu einer anatomischen und funktionellen Klassifizierung der
Techniken der Atemtherapie zu gelangen und so die Abhandlung und das praktische
Handbuch zu vereinen.
Die
hier vorgeschlagene Klassifizierung der Atemtherapietechniken beruht auf den vier
einzig möglichen Atemweisen, die der Mensch anwenden kann: Einatmen oder
Ausatmen, schnell oder langsam. Anders ausgedrückt handelt es sich darum, mit
dem Ziel der Befreiung der Atemwege langsam und schnell ein- oder auszuatmen,
je nach Ätiologie der vorliegenden bronchopulmonalen
Obstruktion. Diese vier Gruppen von Techniken bilden das wesentliche Rüstzeug,
die sogenannten Haupttechniken der Bronchialhygiene,
die eine direkte Wirkung auf die Clearance ausüben.
Alle anderen methodologischen Mittel dienen lediglich zur Unterstützung:
Lagerungen, instrumentelle Hilfsmittel, Vibrationen, ... indirekt sicherlich nützlich
für die therapeutische Wirkung, aber gewiss weniger wirksam als die
erstgenannten.
Der
Zweck des Handbuches besteht im Wesentlichen darin, zu lernen, zu beobachten,
jedoch vor allem, zu auskultieren, um eine sinnvolle technische Wahl in Abhängigkeit
von dem Alter des kleinen Patienten treffen zu können und später die durchgeführte
Arbeit zu bewerten. Diese drei Therapiestufen haben bereits die Prüfung durch
notwendige und hinreichende Objektivierung bestanden. Das Buch ist die Frucht
einer großen Zahl klinischer Beobachtungen, vor allem mit dem Stethoskop, die
durch eine Fourieranalyse objektiviert wurden.
Die
Verhältnis Arzt – Physiotherapeut ist jedoch klar abgegrenzt. Auch wenn es
uns im Vorwort notwendig erschien, die Verwendung des Stethoskops durch
den Physiotherapeuten in den Augen des Mediziners zu rechtfertigen, muss daran
erinnert werden, dass es nicht Aufgabe des Therapeuten ist, eine Diagnostik zu
betreiben, die in der Benennung der Erkrankung besteht, sondern ein präzises physikoakustisches
Signal zu gewinnen, an dem die Wahl der speziellen physiotherapeutischen
Technik orientiert und die Wirkung der Therapie kontrolliert werden kann. Bei
dieser Vorgehensweise ist übrigens die auf Rezepten basierende Physiotherapie
ausgeschlossen, die eine Falle einfacher technischer Handbücher darstellt. Der
Vorzug der hier vorgestellten Physiotherapie liegt zweifellos in ihrer
semiologischen Grundlage: in der spezifischen physiotherapeutischen
Untersuchung der Atemwege, nicht in der Nosologie.
Der spezifische, individuelle Charakter jeder Erkrankung entzieht sich aller
Systematisierung. Diese hat vor allem didaktische Zwecke.
Unser
erklärtes Ziel ist, dass dieses Buch zur Anerkennung eines Fachgebiets
beitragen möge, das de facto bereits als eine Spezialisierung der
Physiotherapie angesehen werden muss: die Physiotherapeutische
Atemtherapie des Kindes. Diese faszinierende Disziplin erfordert nicht nur
umfangreiche Kenntnisse, sie verlangt auch ein Know-how, das der junge Therapeut
nur in engem Kontakt mit seinem Lehrer erwerben kann, da sie nicht ohne
potenzielle Risiken ist, besonders bei den ganz kleinen Patienten. Außerdem
kann die Auskultation nur in der Praxis unter
qualifizierter Anleitung erlernt werden."
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Kapitel
1. Umweltbedingungen, die ein frühzeitiges Zurückgreifen
auf
die Physiotherapeutische Atemtherapie
erfordern |
-
Epidémiologie
-
Physiopathologie
-
Obstruktion
und Hyperinflation stellen die Folgen und die gemeinsamen Kennzeichen der
kindlichen Atemwegserkrankungen dar
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Kapitel
2. Obstruktion und Hyperinflation |
-
Mechanismen
der Obstruktion und Hyperinflation
-
Instrumentelle
Untersuchung der Obstruktion und der Hyperinflation
-
Klinische
Untersuchung der Ostruktion und der
Hyperinflation
-
Die
klinische Untersuchung garantiert im Verbund mit Sicherheitsmaßnahmen eine zielgerichtete
und wirksame Physiotherapeutische Atemtherapie
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Kapitel
3. Die Lungenauskultation in der Pädiatrie |
-
Einführung
-
Grundlagen
der Akustik: Vibrationsphänomene und akustische Parameter
-
Methodologie
der akustischen Analyse
-
Physioakustik
in der Anwendung auf die Lungenauskultation
-
Systematische
Lungenauskultation in der Pädiatrie
-
Praxis
der Auskultation
-
Bezeichnungsweise
der Atemgeräusche
-
Einige
beispielhafte Geräuschpassagen
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Kapitel
4. Entscheidungsbaum und Physiotherapeutische
Untersuchung
der
Atemwege |
-
Allgemeine
Vorgehensweise bei der Analyse und Entscheidungsfindung in der
Physiotherapie
-
Physiotherapeutische
Definition des obstruktiven Atemproblems
-
Der
physiotherapeutische Entscheidungsbaum
-
Die
Physiotherapeutische Atemtherapie als Ausgleich
von Abwehrschwächen der Atemwege
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Kapitel
5. Allgemeine Prinzipien der Physiotherapeutischen
Atemtherapie |
-
Buts de la
kinésithérapie respiratoire en pédiatrie
-
Controverses à
propos d'une kinésithérapie conventionnelle
-
Bases
mécaniques: la kinésithérapie respiratoire utilise la modification du signal
d'entrée du système respiratoire
-
2 ans et 8-12
ans: deux périodes de transition importantes
|
Kapitel
6. Die Haupttechniken der physiotherapeutischen
Bronchopulmonalhygiene
in der Pädiatrie (manuelle, nicht-
instrumentelle Techniken) |
-
Die
Techniken der langsamen Ausatmung zur Befreiung der mittleren Atemwege – ELPr,
PTE, DA, ELTGOL
-
Die
Techniken der beschleunigten Ausatmung zur Befreiung der proximalen
Atemwege – TEF, TD, TP
-
Die
Techniken der langsamen Einatmung zur Befreiung der peripheren Atemwege –
SI, EDIC
-
Die
Techniken der beschleunigten Einatmung zur Befreiung der extrathorikalen
Atemwege – DRR, DN, TE, GPR
-
Synthese:
Klassifizierung der Techniken der Bronchialhygiene nach Wirkort
und als Funktion des Alters
|
Kapitel
7. Die Komplementärtechniken der
Bronchopulmonalhygiene
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-
Positionierungstechnik:
die Lagerungsdrainage – DP
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Die
Atmung mit positivem expiratorischem Druck –
ELP, VD, PEP-mask®, TheraPEP®,
Flutter-VRP1®, Ausatemflaschen…
-
Vibrationen,
Weinen und physikalische Übungen
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Kapitel
8. Die Physiotherapeutische Atemtherapie in
der Neonatologie |
-
Die
Neonatalmedizin: Ein bemerkenswerter Fortschritt
durch verbesserte Reanimation und die therapeutischen Eigenschaften des Lungensurfactants
-
Die
Physiotherapeutische Atemtherapie in der Neonatologie:
eine spezielle Anwendung der allgemeinen Prinzipien
-
Die
physiotherapeutische Methodologie in der Neonatologie
-
Die
Verbindung von Vibrationen, Druck, Husten und Saugen
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Kapitel
9. Mittel zur Kontrolle der Physiotherapeutischen
Atemtherapie |
-
Relative
Wichtigkeit der Lungenauskultation, Pulsoximetrie
und der notwendigen und hinreichenden klinischen Zeichen für die
Objektivierung der Physiotherapeutischen
Atemtherapie
-
Kontraindikationen,
Anzeichen eines Notfalls und Sicherheitsmaßnahmen bei der Physiotherapeutischen
Atemtherapie in der Pädiatrie
Das
Werk enthält zahlreiche Anmerkungen zur Physiologie, Physiopathologie,
Semiologie und zur Technik:
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Anmerkungen
zur Pathologie |
·
Asthma beim Säugling
·
Bronchiolitis
·
Das Kartagener-Syndrom
·
Auswirkungen
auf die Atemwege bei gastroösophagealem Reflux
·
Die
Bronchialsekretion bei Mukoviszidose
·
Die Atelektase
·
Erkrankungen
der Lunge
·
Asynchrone
Atmung
·
Das
Mittellappensyndrom
·
Bronchiektasen
·
Das akute
Atemnotsyndrom des Neugeborenen – SDR
·
Die Hyalin-Membran-Krankheit
– MMH
·
Die bronchopulmonale
Dysplasie – DBP
·
Das Syndrom
des plötzlichen Kindstods
·
Akute
Mittelohrentzündung
·
Die kindliche
Nasalobstruktion
·
Keuchhusten
·
Die chronische
Ateminsuffizienz des Kindes
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Anmerkungen
zur Physiologie |
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·
Der mukoziliäre
Transport
-
·
Die kollaterale
Ventilation
-
·
Ventilatorische
Kennzeichen des lateralen Dekubitus im Zusammenhang mit der
Lungenentwicklung
-
·
Mechanismen
des Hustens
-
·
Ursprung
der regionalen Unterschiede in Ventilation und Perfusion
-
·
Der
Nasen-Rachen-Raum
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·
Der
Kehlkopf
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Das Lungensurfactant
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·
Aufbau des
Gasaustausches nach der Geburt
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·
Der
Sauerstofftransport im Blut
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·
Das
Alveolarvolumen
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Anmerkungen
zur Semiologie |
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Der pädiatrische
Stridor
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Rhinorrhoe
·
Der Schmerz in
der Pädiatrie
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Die
Aerosoltherapie
·
Die
Lungentransplantation
·
Physiotherapie
und Antibiotika
Falls
Sie weitere Informationen wünschen, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Kontakt:
postiaux.guy@chndrf.be
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